Liste

Ameisenigel oder Schnabeligel
Wissenschaftlicher Name: Tachyglossidae
Es wird unterschieden zwischen Kurzschnabeligel und Langschnabeligel. In unserem Zoo halten wir die Kurzschnabeligel (Tachyglossus aculeatus). Die größte Besonderheit dieser Tierart ist, dass sie neben dem Schnabeltier, das einzige eierlegende Säugetier ist. Sie gehören somit zur Ordnung der Kloakentiere.
Die Schnabeligel kommen in Australien, Tasmanien und Neuguinea vor. Dort leben sie sowohl in Wüstenregionen im Inneren Australiens, als auch in Waldgebieten und Parklandschaften. Ebenso in Gebirgsregionen bis in 4000m Höhe und auf Seehöhe. Die Tiere gelten als sehr gute Schwimmer.
Fortpflanzung: Das Kurzschnabeligelweibchen legt 4 Wochen nach der Paarung ein bis zwei Eier, selten auch drei. Die Eier sind etwa Weintrauben-groß und werden 10 Tage lang in der Bauchtasche der Mutter ausgebrütet. Das älteste Tier in menschlicher Obhut wurde 50 Jahre alt. Der Schnabeligel wird nur sehr selten in Zoos gezeigt!
Schnabeligel
Tamandua
Wissenschaftlicher Name: Tamandua
Der Tamandua wird auch als kleiner Ameisenbär bezeichnet. Sein Lebensraum befindet sich in Mittel- und Südamerika. Dort gilt der Bestand dieser Tierart als nicht gefährdet.
Die Tamanduas gehören zu den Nebengelenktieren und besitzen eine für sie charakteristische lange, enge Schnauze. Sie sind zahnlos und haben eine sehr lange, dünne Zunge, die mit einem klebrigen Sekret überzogen ist, um ihr Futter gut aufnehmen zu können. Die kleinen Ameisenbären sind nachtaktiv,selten auch tagaktiv. Über die Mittagszeit wird auf jeden Fall geruht. Die Tragzeit der Tamanduas beträgt bis zu 190 Tagen. Pro Wurf kommt nur ein Jungtier zur Welt. Die Lebenserwartung dieser Tiere beträgt 9 ½ Jahre.
Tamandua
Zweifinger-Faultier
Wissenschaftlicher Name: Choloepus didactylus
Das Zweifingerfaultier hat seine Heimat in Mittel- und Südamerika. Er bewohnt die tropischen Regenwälder des Flach- und Berglands. Die zunehmende Rodung der Regenwälder stellt eine ernste Bedrohung für die Tiere dar.
Das Zweifingerfaultier nimmt hauptsächlich pflanzliche, gelegentlich auch tierische Nahrung zu sich. Es ist hauptsächlich nachtaktiv. Eine Besonderheit dieser Tiere ist, dass sie mit dem Rücken nach unten hängen. Sie leben ausschließlich auf Bäumen, nur wenn sie Kot absetzen müssen, begeben sie sich auf den Boden.
Die Tragzeit der Zweifingerfaultiere liegt bei 10-11 Monaten. In der Regel wird 1 Jungtier geboren. In menschlicher Obhut werden sie 40 Jahre alt und älter.
Faultier
Katta
Wissenschaftlicher Name: Lemur catta
Der Lebensraum des Kattas befindet sich ausschließlich auf Madagaskar.Dort in trockenen Regionen im Südwesten. Sein Erkennungsmerkmal ist der geringelte Schwanz. Auf seinem Speiseplan stehen hauptsächlich Früchte.Die Kattas leben in Gruppenverbänden mit einem dominanten Weibchen. Katta
Gehaubter Kapuziner
Wissenschaftlicher Name: Cebus apella
Der Kapuzineraffe ist eine Primatenart und gehört zu den Neuweltaffen.Er kommt im nördlichen Südamerika vor, vor allem im Amazonasbecken Kolumbiens, Peru, Bolivien, Brasilien, Guyana, Suriname, Französisch-Guayana, Equador und Venezuela.Der Kapuzineraffe ist ein tagaktiver Baumbewohner. Zu seiner Nahrung zählen zu 80% Früchte, Insekten, Blätter, Knospen und zu 20% kleine Wirbeltiere wie z.B. Frösche, Echsen, Vögel usw..Nach der fünf monatigen Tragzeit kommt meistens ein Jungtier zur Welt. Viele Gruppenmitglieder kümmern sich ebenfalls um den Nachwuchs. Gehaubter_Kapuziner
Totenkopfaffe
Wissenschaftlicher Name: Saimiri sciureus
Der Totenkopfaffe ist eine Primatenart, die zu den Neuweltaffen gehört.Er lebt im Amazonasbecken, Kolumbien, Französisch-Guayana, Bolivien und Brasilien.
Die Totenkopfaffen sind tagaktive Baumbewohner. Auf dem Speiseplan stehen Früchte, Insekten, Blätter, Knospen, Eier und kleine Wirbeltiere.Die Tragzeit beträgt bei diesen Tieren 150-170. In einer Gruppe bekommen oft mehrere Weibchen fast zeitgleich ihr Jungen. Die Väter kümmern sich kaum um den Nachwuchs. Die Lebenserwartung in menschlicher Obhut beträgt über 30 Jahre.
Totenkopfaffe
Abgott-Schlange
Wissenschaftlicher Name: Boa Constrictor
Man findet die Boa Constrictor an der West- und Ostküste Mexikos in ganz Zentralamerika bis Argentinien.
Diese Schlangen sind Dämmerungs- und Nachtaktiv. Die Durchschnittsgröße dieser Boa liegt bei 1-3m. Die größte vermessene Schlange war 3,60m lang.Eine Besonderheit dieser Tiere ist, dass sie ihre Farbe je nach Temperatur abdunkelt bzw. aufhellt.
Als adulte Tiere sind diese Schlangen hauptsächlich bodenbewohnend, während sie sich als Jungtiere in den Ästen der Bäume aufhalten.Die Abgottschlange bringt lebende Junge zur Welt. 120-150 Tage vergehen von der Befruchtung bis zur Geburt. Nach der Geburt sind die Jungen vollständig entwickelt und gehen selbständig auf Nahrungssuche.
Boa_Constrictor
Brillen-Kaiman
Wissenschaftlicher Name: Caiman yacare
Brillenkaimane kommen in Argentinien, Bolivien, Brasilien, Paraguay vor, dort bewohnen sie tropische und subtropische Gewässer, insbesondere langsam fließende, mit schlammigem Untergrund und starker Vegetation. Aber auch in Seen, Teichen und Tümpeln.
Die Weibchen legen 14 bis 40 Eier in Hügelnester ab. Diese Nester bestehen aus verottenden Pflanzen und Erde und liegen am Ufer der Gewässer. Nach 85-90 Tagen schlüpfen die Jungen und werden von der Mutter beschützt. Die Lebenserwartung der Kaimane liegt bei ca. 60 Jahren.
Brillenkaiman
Aguti
Wissenschaftlicher Name: Dasyprocta

  • Mohrenaguti (schwarzes Aguti) – Dasyprocta fuliginosa
    {wir sind wahrscheinlich der einzige Zoo der diese Art zeigt}
  • Mexikanisches Aguti (rotes Aguti) –  Dasyprocta mexicana
    {wird sehr selten in Zoos gezeigt}
  • Mittelamerikanisches Aguti – Dasyprocta punctata
    {wird sehr selten in Zoos gezeigt}
  • Azara-Aguti (grünes Aguti) – Dasyprocta azarae
Der Lebensraum der Agutis liegt in Mittel- bis Südamerika. Sie sind tagaktiv. Die Tragzeit beträgt 100-120 Tage. Ein bis zwei Junge kommen zur Welt. Die Agutis sind Nestflüchter. Die Lebenserwartung beträgt ca. 18 Jahre.
Die Tiere besitzen ein so starkes Gebiss, dass sie damit sogar Paranüsse kacken können. Sie haben die Angewohnheit ihr Essen zu vergraben, um es bei Bedarf wieder auszugraben.
Aguti
Felsenziesel
Wissenschaftlicher Name: Spermophilus variegatus
Die Felsenziesel kommen in Nordamerika, im Südwesten der Vereinigten Staaten, sowie im nördlichen und zentralen Mexiko. Bei 30 Tagen liegt die Tragzeit der Ziesel und sie bekommen zwischen 3 und 9 Junge. Felsen-Ziesel
Fuchsmanguste
Wissenschaftlicher Name: Cynictis penicillata
Die Fuchsmangusten leben in den Savannen und Halbwüsten Südafrikas. Sie sind tagaktiv und bewohnen oft zusammen mit den Erdmännchen einen Bau.
Ein- bis zweimal bringen die Weibchen nach 60-62 Tagen meistens zwei Junge zur Welt. In menschlicher Obhut werden sie ca. 15 Jahre alt.
Fuchsmanguste
Grauhörnchen
Wissenschaftlicher Name Sciurus carolinensis
Die Heimat der Grauhörnchen ist in den Vereinigten Staaten und in Kanada.Die Tiere bringen im Jahr 2-3 Würfe mit bis zu 7 Jungen, nach einer Tragzeit von 42-45 Tagen. Grauhörnchen
Berberaffe
Wissenschaftlicher Name: Macaca sylvanus
Der Berberaffe ist auch unter dem Namen Magot bekannt und ist eine Makakenart. Er ist mit den Meerkatzen verwandt.
Der Berberaffe ist vor allem dafür bekannt, dass er außer den Menschen, die einzig freilebende Primatenart Europas ist. Vor allem kommt er in den Atlasregionen Marokkos und Algeriens, sowie auf Gibraltar vor. Dort bewohnt er höhergelegene Eichen- und Zedernwälder. Auch auf zerklüftetem Terrain kommt er gut zurecht.
Der Berberaffe ist tagaktiv. Die Tragzeit beträgt 165 Tage und meistens kommt 1 Jungtier, selten Zwillinge zur Welt. Auch die Männchen kümmern sich um die Jungtiere.Die Lebenserwartung liegt zwischen 20-30 Jahren.
Berberaffen
Roter Teju
Wissenschaftlicher Name: Salvator refescens
Der Rote Teju ist in Argentinien, Paraguay, Brasilien, Bolivien sowohl im tropischen Regenwald, als auch in Savannen und offenen Graslandschaften beheimatet.
Der Teju legt seine Eier in Termitenbauten ab. Ein Gelege besteht aus 5-30 Eiern.
Die Bauten werden mit den Krallen aufgerissen, die Eier abgelegt und von den Termiten schnell wieder verschlossen. Nach ca. 150 Tagen schlüpfen die Jungen und brechen den Bau von innen wieder auf. Bei den Tejus findet keine Brutpflege statt.
Roter_Teju
Grüner Leguan
Wissenschaftlicher Name: Iguana Iguana
Der grüne Leguan bewohnt die Tieflandwälder in der Nähe größerer Gewässer in Mittel- und Südamerika. Er ist tagaktiv und primär baumbewohnend, aber auch als guter Schwimmer bekannt.
Er ernährt sich ausschließlich pflanzenfressend. Leguane verteilen, um sich zu Verteidigen, Peitschenhiebe mit ihrem Schwanz.
Drei bis vier Wochen nach der Paarung, die innerhalb der Trockenzeit, im Dezember und Januar, stattfindet, legt das Weibchen 30-45 Eier in selbst gegrabene Erdhöhlen. Acht Wochen später schlüpfen dann die Jungtiere.
Grüner_Leguan
Sechsbindengürteltier
Wissenschaftlicher Name: Euphractus sexcinctus
Die Sechsbindengürteltiere leben im östlichen Teil von Südamerika, dort in offenen Savannen- und Grasländer, aber auch Waldgebiete.
Den charakteristischen Geruch erhalten sie durch ein Sekret, dass aus den Drüsen oberhalb des Schwanzes austritt. Sie haben einen schlechten Sehsinn, dafür einen guten Geruchsinn.
Sechsbindengürteltier
Greifstachler
Wissenschaftlicher Name: Coendou prehensilis
Der Lebensraum der Greifstachler befindet sich in Lateinamerika, Mittel- und Südamerika.
Der Greifstachler ist ein Verwandter des Stachelschweins, allerdings baumbewohnend. Sein Schwanz ist als Greifschwanz ausgebildet. Er hat am ganzen Körper dornige Stacheln, außer am Greifschwanz. Der Greifstachler ist nachtaktiv.
Das Weibchen bringt meistens ein Junges zur Welt, manchmal erfolgt eine Zwillingsgeburt. Die Lebenserwartung liegt bei ca. 27 Jahren.
Greifstachler
Borstengürteltier

  • Kleines Borstengürteltier – Chaetophractus vellerosus
    {wird sehr selten in Zoos gezeigt}
  • Braunborstengürteltier – Chaetophractus villosus
Das Borstengürteltier ist in Südamerika, dort im südlichen Bolivien, Paraguay, Argentinien, im nördlichen Chile und im südlichen Peru beheimatet. Sein Habitat sind trockene, offene Landschaften wie Grasland oder Halbwüsten.
Das Borstengürteltier ist nachtaktiv. Die Tragzeit liegt bei 60-75 Tagen. Normalerweise kommen 2 Jungtiere zur Welt. Die Aufzucht übernimmt alleine das Weibchen. Sie werden ca. 20 Jahre alt.
Borstengürteltier
Kugelgürteltier
Wissenschaftlicher Name: Tolypeutes mataeus
Das Kugelgürteltier wird auch als Dreibindengürteltier bezeichnet. Sie bewohnen trockene, sowie offene bis baumbestandene Landschaften in Südamerika: Brasilien, Bolivien, Paraguay und nördliches Argentinien. Die Tiere sind nachtaktiv.
Die Tragzeit beträgt 120 Tage.
Die Geburten erfolgen meistens im Oktober- Januar mit einem Jungtier. In freier Natur erreichen die Kugelgürteltiere 12-15 Jahre. In menschlicher Obhut können sie bis zu 30 Jahre alt werden.
Kugelgürteltier
Karakal
Wissenschaftlicher Name: Caracal caracal
Der Karakal ist eine afroasiatische mittelgroße Katze. Man bezeichnet ihn auch als Wüstenluchs. Er lebt in weiten Teilen Afrikas, sowie Südwest-Asien von der arabischen Halbinsel über Türkei, Iran, bis zum Aralsee und Nordwestindien. Dort findet man ihn in den Halbwüsten, Steppen und Trockenwäldern.
Die Tragzeit der Karakale beträgt 68 bis 81 Tage. Gewöhnlich kommen zwei Junge zur Welt, es kommt aber auch vor, dass nur ein Junges geboren wird, oder sogar bis zu sechs Jungtieren in einem Wurf. Die Aufzucht erfolgt allein durch die Mutter. Die Karakale werden bis zu 16 Jahren alt.
Karakal
Serval
Wissenschaftlicher Name: Leptailurus serval
Den Serval findet man ausschließlich in Afrika, südlich der Sahara; in Senegal im Westen, Somalia im Osten, bis in den Süden der Republik Südafrika. Dort bewohnt er verschiedene Typen von Grasland. Er hat besondere Ansprüche an seinen Lebensraum. Die Servale sind an das Vorhandensein von Wasser mit Vegetation von Schilf und Gras gebunden.
Die Servalweibchen bringen nach rund 74 Tagen Tragzeit meistens 2 Jungtiere zur Welt, selten 4 Junge. In menschlicher Obhut werden die Servale ca. 20 Jahre alt.
Serval
Kolkrabe
Wissenschaftlicher Name: Corvus corax
Der Kolkrabe ist ein Singvogel aus der Familie der Rabenvögel. Er ist der größte europäische Rabenvogel.
Sein Verbreitungsgebiet gehört zu den weiten Teilen der Holarktis, der Paläarktis, Irland, Island, Portugal bis zur Pazifikküste. Von der Nordspitze Norwegens bis in den Mahgreb. Von Westsibirien bis zum Polarkreis. südl. Grenze im Norden der arabischen Halbinsel. Im Süden des Irak und Iran über Nordindien bis zur Mandschurei. In der Nearktis, dort küstennahe Regionen Grönlands, sowie Nordamerika von Alaska und dem nördlichsten Kananda nach Süden bis nach Nicaragua. Die Kolkraben leben im Hochgebirge, in Wäldern, sowie offenen und halboffenen Landschaften.
Die Raben besitzen ein stark ausgeprägtes Spielverhalten, z.B. mit Gegenständen, vor allem aber mit Artgenossen. Sie lassen sich gerne im Schnee, oder von Sanddünen herunterrollen usw.
Das Gelege der Kolkraben besteht aus zwei bis sieben Eiern. Die Brutzeit liegt bei 19-21 Tagen. Die Nestlingszeit beträgt 40-42 Tage. Sie haben eine Lebenserwartung von 26-28 Jahren.
Kolkrabe
Lachender Hans
Wissenschaftlicher Name: Dacelo novaegiuneae
Der Lachende Hans ist ein Jägerliest und zählt zu den Eisvögeln. Die Aboriginies nennen ihn „Kookaburra“.
Sein Lebensraum befindet sich in Australien, Tasmanien und Neugiunea. Dort findet man ihn in offenen Waldgeländen, aber auch in Parks in den Städten.
Lachender_Hans
Lisztaffe
Wissenschaftlicher Name: Saguinus oedipus
Der Lisztaffe ist eine Primatenart und zählt zu den Krallenaffen. Er kommt Ausschließlich im nordwestlichen Kolumbien vor. Sie bewohnen sowohl Regenwälder als auch trockene Waldformen. Auf Gebiete mit dichtem Unterholz sind die tagaktiven Baumbewohner angewiesen.
Die Fortpflanzung erfolgt lediglich durch das dominante Paar der Gruppe. Nach 140 Tagen kommen meistens 2 Jungtiere zur Welt. In erster Linie kümmert sich der Vater um die Nachzucht. Er bringt das Junge nur zum Säugen zur Mutter. Auch andere Gruppenmitglieder kümmern sich um den Nachwuchs. Die Lebenserwartung liegt bei 10 Jahren.
Lisztaffe
Rothandtamarin
Wissenschaftlicher Name: Saguinas midas
Rothandtamarine sind eine Primatenart der Familie der Tamarine und gehören zu den Krallenaffen.
Ihr Lebensraum liegt im nordöstlichen Südamerika: Guayana, Suriname, Französisch-Guayana, sowie nordöstlich von Brasilien, nördlich des Amazonas. Sie leben in Wäldern mit dichtem Unterholz. Sie leben nur auf den Bäumen und sind tagaktiv.
Sie gebären meistens Zwillinge nach der 140-145 tägigen Tragzeit. Die Aufzucht übernehmen die Männchen und bringen die Jungen nur zum Säugen zur Mutter.
Rothandtamarine
Weißbüschelaffe
Wissenschaftlicher Name: Callithrix jacchus
Die Weißbüscheläffchen sind eine Primatenart und gehören zu den Krallenaffen.
Im nordöstlichen Brasilien: Bahia, Rio de Janeiro, Santa Catarina und auch in Buenos Aires sind die Weißbüscheläffchen zu Hause. Dort bewohnen sie verschiedene Waldtypen: von steppenartigen bis feuchte atlantische Küsten wälder. Die Weißbüscheläffchen sind tagaktiv.
Die Tragzeit dieser Affen beträgt 150 Tage und meistens kommen Zwillinge zur Welt. In freier Wildbahn werden sie ca. 12 Jahre alt.
Weißbüschelaffe
Pampashasen (Maras)

  • Großer Mara – Dolichotis patagonum
  • Kleiner Mara – Dolichotis salinicola

{wird sehr selten in Zoos gezeigt}

Die Maras, oder auch Pampashasen genannt, gehören zur Familie der Meerschweinchen. Wenn sie sitzen, sehen sie einem Hasen ähnlich und stehend erinnern sie an ein kleines Huftier.
Ihr Lebensraum befindet sich in Südamerika. Den großen Mara findet man in den Grasebenen Argentiniens, während der kleine Mara in den trockenen Gebieten im Norden Argentiniens, dem äußeren Süden Boliviens und in Paraguay zu finden ist. Beide Arten leben stets in Grassteppen, oder in Wäldern.
Nach 90 Tagen Tragzeit kommen von einem bis maximal fünf Jungen zur Welt. Ihre Lebenserwartung liegt bei 10-15 Jahren.
Mara
Grüne Meerkatze
Wissenschaftlicher Name: Chlorocebus
Die Grüne Meerkatze lebt in ganz Afrika südlich der Sahara; von Senegal über Äthiopien bis Südafrika. Sie bevorzugt offenes Gelände wie Savannen. Die Meerkatzen sind auf Wasser angewiesen, da sie jeden Tag trinken müssen. Aus diesem Grund halten sie sich immer in der Nähe von Gewässern auf. Sie sind eher bodenbewohnend, obwohl sie große Kletterkünstler sind. Sie sind tagaktiv.
Die Tragzeit liegt bei 160 Tagen und meistens wird ein Jungtier geboren. Rund 30 Jahre beträgt ihre Lebenserwartung.
Meerkatze
Präriehunde oder Schwarzschwanz-Präriehund
Wissenschaftlicher Name: Cynomys ludovicianus
Die Präriehunde leben, wie ihr Name bereits verrät in den Prärien von Saskatchewan, über die zentralen USA bis Chihuahua. Das Habitat der Tagaktiven Präriehunde muss kurzes oder mittellanges Gras, sowie trockenen Boden bieten.
Nach einer kurzen Tragzeit von 35 Tagen, erwartet die Mutter bis zu 8 Junge. Die Lebenserwartung liegt bei 8 Jahren.
Präriehunde
Quastenstachler
Wissenschaftlicher Name: Atherurus africanus
{wird sehr selten in Zoos gezeigt}
Die Quastenstachler leben von Gambia bis Kenia, von der südlichen Dominikanischen Republik bis in den Kongo. Sie sind ausschließlich nachtaktiv. Meistens halten sie sich auf dem Boden auf, obwohl sie gute Kletterer und Schwimmer sind. Sie können aus dem Stand 1m hoch springen.
Nach 100-110 Tagen kommen bis zu vier Jungen zur Welt. Sie werden ca. 23 Jahre alt.
Quastenstachler
Stachelschweine
Wissenschaftlicher Name: Hystrix indica
Die Stachelschweine besitzen die längsten Stacheln aller Säugetiere. Sie bewohnen das tropische und subtropische Asien, sowie Afrika. Sie haben die verschiedensten Habitate: Halbwüsten, Grassavannen bis zu dem tropischen Regenwald. Stachelschwein
Glattrandgelenk-Schildkröte
Wissenschaftlicher Name: Kinixys belliana
Die Glattrandgelenk-Schildkröte ist in Afrika weit verbreitet: Äthiopien, Kenia, D.R. Kongo, Malawi, Mosambik, Sambia, Simbabwe, Somalia, Südafrika, Sudan, Tansania und Sansibar. Dort bewohnt sie feuchte Savannen, Wälder und Dickichte.
Die Eiablage findet von November bis März statt. Diese Schildkröte legt zwei – sechs Eier. Es sind zwei Eiablagen im Jahr möglich.
Glattrand-Gelenkschildkröte
Sporn-Schildkröte
Wissenschaftlicher Name: Centrochelys sulcata
Die Spornschildkröte ist die drittgrößte Landschildkröte. Sie erreicht eine Rückenpanzerlänge von 80 cm und kommt auf ein Gewicht von 80 Kg undb mehr.
Die Spornschildkröte besiedelt ein trockenes Verbreitungsgebiet mit spärlicher Vegetation im nördlichen Zentralafrika.
Die Eiablage findet im feuchteren Wurzelbereich von Buschwerk statt. Auf 9 Gelege pro Jahr bringt es diese Schildkröte. Meistens sind es 2-3 Gelege Bis zu 40 Eier befinden sich in einem Gelege.
Spornschildkröte
Griechische Landschildkröte
Wissenschaftlicher Name: Testudo hermani
Die Griechische Landschildkröte kommt in großen Teilen des europäischen Mittelmeerraumes vor: Von Spanien über Südfrankreich, Italien, Kroatien, Bosnien-Herzigowina, Serbien, Mazedonien, Albanien, Griechenland, Bulgarien, Rumänien bis in den europäischen Teil der Türkei.
Unter günstigen Umständen kann die Griechische Landschildkröte über 100 Jahre alt werden. Allerdings liegt die tatsächliche Lebenserwartung in der freien Natur um die 50 Jahre.
Die Eiablage erfolgt 2-3 x im Jahr und die Anzahl der Eier liegt bei bis zu 14 Eier pro Gelege. Diese werden in eine relativ tiefe Grube gelegt, welche nach der Eiablage sorgfältig wieder zugeschaufelt wird. Dadurch lässt die Schildkröte den Nachwuchs von der Sonne ausbrüten.
Griechische-Landschildkröte
Breitrand-schildkröte
Wissenschaftlicher Name: Testudo marginata
Die Breitrandschildkröte lebt im südlichen Griechenland und im angrenzenden Südlichen Albanien. Auf den Ägäischen Inseln Sykros und Poros. Sie bevorzugt gebirgige Lebensräume, in Höhen bis zu 1600m.
Pro Jahr erfolgen bis zu 3 Gelege mit 7-15 Eier. Die Eier werden in Höhlen im Boden abgelegt.
Die Breitrandschildkröte erreicht ein sehr hohes Alter, denn sie kann bis zu 100 Jahre alt werden.
Breitrandschildkröte
Teppich-Python
Wissenschaftlicher Name: Morelia spilota variegara
Die Teppichpython hat ihre Heimat in Australien und Neuguinea. Teppichpython
Wickelbär
Wissenschaftlicher Name: Potos flavus
Der Wickelbär lebt in tropischen Regenwälder im äußersten Süden Mexikos und dem Süden Brasiliens. Dort besiedelt er die Wipfelregionen der Bäume, freiwillig steigen sie nie auf den Boden. Die Wickelbären sind nachtaktiv.
Der Name Wickelbär kommt daher, weil sie einen langen, kräftigen Schwanz besitzen, den sie beim Klettern stark einsetzen. Außerdem können sie sich an ihrem Schwanz kopfüber hängen lassen und er dient auch als Absicherung beim Herunterklettern, indem er um den Ast gewickelt wird.
Die Wickelbärweibchen tragen 100-120 Tage um dann meistens 1 Jungtier zur Welt zu bringen. Selten werden Zwillinge geboren.
Wickelbär
Zwerggürteltier
Wissenschaftlicher Name: Zaedyus pichiy
Wir sind der einzige Zoo, der diese Tiere zeigt !!!
Die Heimat des Zwerggürteltiers liegt im südlichen Südamerika, vor allem im mittleren und südlichen Argentinien und Chile bis zur Magellanstraße. Dort bewohnt es offene und trockene Habitate, wie Gras- und Buschländer, patagonische Steppengebiete und wüstenartige Landschaften und baut unterirdische Gänge. Als einzige Gürteltierart hält das Zwerggürteltier Winterschlaf!
Die Ernährung besteht aus Insekten, Würmern und kleinen Wirbeltieren wie Echsen, Nagetieren. Auch pflanzliche Nahrung und Pilze werden gefressen, es ist also ein ausgesprochener Allesfresser. Bedeutend für diese Gürteltierart ist Sand als Mineralienlieferant, der in einigen Fällen bis zu 50% des Mageninhalts ausfüllt. In der Regel trinkt das Pichi in der freien Wildbahn kein Wasser, sondern nimmt die Flüssigkeit über die Nahrung zu sich.
Diese Tiere werden mit rund 9 Monaten geschlechtsreif. Die Paarungszeit liegt meist im Frühjahr von August-Oktober. Die Tragzeit beträgt rund 60 Tage. In einem Bau werden 1-3, meistens 2 Jungtiere geboren.
Zwerggürteltier
Südlicher Nasenbär
Wissenschaftlicher Name: Nasua nasua
Der Nasenbär gehört zur Gattung der Kleinbären. Der Gattungsname bezieht sich auf das lateinische Wort „nasus“, denn sie sind nach ihrer rüsselartigen verlängerten Schnauze mit beweglicher Nase benannt.
Diese Kleinbären leben auf dem amerikanischen Kontinet, von Kolumbien bis nördliches Argentinien und Urugay. Am Häufigsten findet man sie in Wäldern, sowohl in immergrünen tropischen Regenwäldern, als auch in trockenen laubabwerfenden Wäldern.
Nasenbären sind Allesfresser. Geschlechtsreif werden die Tiere mit 2 Jahren. Die Paarungszeit dauert zwei bis vier Wochen. Nach einer Tragzeit von 10-11 Wochen werden in einem Baumnest zwei bis sieben Junge geboren. Nach 5 Wochen verlassen sie das Nest und werden 4 Monate lang gesäugt.
Waschbär
Wissenschaftlicher Name: Procyon lotor
Der Waschbär gehört zur Gattung der Kleinbären. Sie sind nachtaktive Raubtiere und bevorzugen gewässerreiche Laub- und Mischwälder. Zunehmend findet man sie auch in Bergwäldern, Salzwiesen und urbanen Gebieten.
Für Waschbären typisch ist die schwarze Gesichtsmaske und das ausgeprägte haptische Wahrnehmungsvermögen der Vorderpfoten. Die Bären haben ein sehr gutes Gedächtnis, in einem Versuch wurde festgestellt, dass sie sich nach 3 Jahren noch an die Lösung einer ihnen gestellten Aufgabe erinnern konnten.
Die Nahrung der Tiere stellt sich zu 40% aus pflanzlicher Kost, sowie 33% von Weichtieren und 27% von Wirbeltieren zusammen.
65 Tage lang dauert die Tragzeit, nach der das Weibchen im Frühling zwei bis fünf Junge zur Welt bringt. Die Jungen werden von der Mutter allein aufgezogen und beginnen sich im Herbst zu trennen.
Ihre Lebenserwartung in menschlicher Obhut beträgt 20 Jahre, während sie in freier Natur oft nur bis zu 3 Jahre alt werden, da sie oft Verkehrsunfällen zum Opfer fallen.
Unzertrennliche
Wissenschaftlicher Name: Agapornis
Die Unzertrennlichen, auch Agaporniden genannt un dgehören zur Gattung der kleinen afrikanischen Papageien, den sogenannten eigentlichen Papageien und Unterfamilie der Edelpapageien.
Der Name Unzertrennliche haben sie wegen ihrer starken Paarbindung, die normalerweise ein ganzes Leben lang dauert. Sie werden auch oft Liebesvögel genannt.
Die Agaporniden kommen im tropischen Afrika vor. Während der Auzucht füttert das Weibchen die Nestlinge nach dem Schlüpfen 6 Wochen lang. Dabei wird sie vom Männchen mit Futter versorgt. Haben die Jungen das Nest verlassen, werden sie noch weitere zwei Wochen vom Männchen